Deutsche Börse

Börse

Spricht man von der deutschen Börse, so meint man gemeinhin die Wertpapierbörse, wohl wissend, dass es auch andere Börsen, etwa für Rohstoffe gibt. Es können grob betrachtet Warenbörsen, Terminbörsen, Wertpapierbörsen und Devisenbörsen unterschieden werden.

Die größte deutsche Börse ist in Frankfurt. Sie ist zugleich einer der weltweit größten Handelsplätze für Wertpapiere. Insgesamt gibt es sieben deutsche Börsen, an denen Wertpapiere in Deutschland gehandelt werden. Neben dem Handelsplatz Frankfurt sind das die Börsen in Stuttgart, München, Hamburg, Hannover, Düsseldorf sowie der Zusammenschliss aus Berlin und Bremen. Hinzuzurechnen ist auch der durch Computer gestützte Aktienhandel der deutschen Börse, der unter den Bezeichnungen XETRA und EUREX durchaus ein Begriff ist. Ansonsten zählt bei Börsen bis in die heutige Zeit hinein, dass es sich dabei um Präsenzbörsen handelt. Hier findet der Handel auf dem Börsenparkett statt, was ja auch den Grund darstellt, warum man in diesem Fall vom Parketthandel spricht.

Der wichtigste deutsche Aktienindex ist der DAX, die Markenbezeichnung für den Index, der ursprünglich "Deutscher Aktienindex" hieß. In ihm werden die Entwicklung und der Stand der Aktienkurse der 30 umsatzstärksten und größtem deutschen Aktiengesellschaften am Börsenstandort Frankfurt wider gespiegelt. Neben der Entwicklung der einzelnen Aktienkurse wird auch die Zahlung von Dividenden bei der Ermittlung des DAX berücksichtigt. Im Zeitablauf ändert sich immer wieder die Zusammensetzung der Unternehmen, die im DAX gelistet werden. Voraussetzungen, um zu den 30 größten deutschen AGs gezählt zu werden, sind: Es müssen sich mindestens zehn Prozent der Aktien im Streubesitz befinden. Zudem muss der Firmensitz des Unternehmens in Deutschland sein. Weiterhin müssen die Aktien permanent per XETRA gehandelt werden können. Sind diese Kriterien erfüllt, so sind zum einen die Marktkapitalisierung der Aktien, die sich im Streubesitz befinden und zum anderen der Orderbuchumsatz in XETRA sowie auf dem Frankfurter Börsenparkett dafür relevant, ob ein Unternehmen im DAX gelistet wird oder nicht. Zu einem bestimmten Stichtag wird der DAX ggf. regelmäßig neu bestückt.

Um als Börsenmakler immer auf dem aktuellen Stand der Geschehnisse zu bleiben um möglichst zeitnah agieren zu können, ist es schon lange keine Seltenheit mehr, dass Detekteien damit beauftragt werden wirtschaftliche Situationen von Firmen in Erfahrung zu bringen. Hierbei muss aber natürlich genau darauf geachtet werden keine rechtlichen Grenzen zu überschreiten.

Wer an der Börse handelt, erhält dadurch gute Chancen viel Geld zu machen, allerdings auch dieses wieder zu verlieren. Deshalb ist es wichtig immer auf dem Laufenden zu sein, was die Entwicklungen an der Börse anbelangt. Selbst im Garten kann man mit einem Laptop und W-Lan schnell die neuesten Daten abrufen. Chancen und Risiken liegen nah beieinander, dessen muss man sich bewusst sein.

Bargeld wird man auf dem Aktienmarkt in der Regel nicht zu Gesicht bekommen. Da die nötigen Transaktionen heute nur noch digital statt finden, sind Geldbörsen hier wohl eher überflüssig. Auch wird ohnehin der vorwiegende Ein- und Verkauf bequem vom Büro aus getätigt, weswegen ein Besuch an einer Börse meist unnötig ist.